Der Anfang einer Idee
Manchmal entstehen gute Ideen einfach so. In meinem Fall war es kein großer Plan, sondern eher der Gedanke: „Warum schreibe ich das eigentlich nicht mal alles auf?“
Ich bastle, tüftle, teste, verwerfe und finde Lösungen – und genau das wollte ich auch mit anderen teilen.
Also sollte ein Blog her. Kein Lifestyle-Projekt, sondern ein ehrlicher, techniknaher Hobby-Blog im Stil von Mike-Makes – mein kleines digitales Zuhause für alles, was mit Schrauben, Software und Simulation zu tun hat.
Die ersten Gehversuche
Klingt einfach, oder? Dachte ich auch.
Aber wer schon mal versucht hat, „mal eben“ einen Blog einzurichten, weiß: das kann dauern.
Ich habe mit verschiedenen Systemen experimentiert – von Baukasten-Anbietern bis zu speziellen Nischenlösungen. Anfangs war das alles ganz spannend, bis man merkt, dass man für jede kleine Anpassung fünf Menüs tief graben muss, oder dass das Design zwar schön aussieht, aber kaum verändert werden kann.
Kurz gesagt: viel Zeit verloren, viele Nerven gelassen.
Das Trial and Error Prinzip bekam hier seine erste echte Bedeutung.
Die Entscheidung für WordPress
Nach mehreren Experimenten fiel schließlich die Entscheidung: WordPress.
Nicht, weil es das einfachste System ist, sondern weil es das flexibelste ist.
Ich wollte Kontrolle – über Farben, Schriftarten, Layout, Struktur, einfach alles.
Und weil ich auf meinem eigenen all-inkl-Webspace sowieso freie Hand hatte, war klar: jetzt wird’s ernst.
Die Installation lief erstaunlich reibungslos, und endlich hatte ich das Gefühl, an den richtigen Stellschrauben drehen zu können.
Natürlich blieb es nicht beim Standard-Theme – das wäre ja langweilig gewesen. Also begann Phase zwei: Design und Branding.
Design & Branding – mehr als nur Farben
Ein Blog ohne Wiedererkennung ist wie ein Werkzeugkasten ohne Ordnung.
Darum ging es mir von Anfang an um Gestaltung mit Charakter.
Das Logo, das Banner, die Farben – alles sollte den Stil von Mike-Makes widerspiegeln: technisch, modern, aber mit einem kleinen Augenzwinkern.
Gemeinsam mit etwas KI-Unterstützung (ja, auch ChatGPT war beteiligt 😉) entstanden Logo-Entwürfe, Schriftzüge, Musterüberlagerungen und Farbverläufe.
Viele Stunden Feinarbeit später stand das Grunddesign: klare Formen, metallische Akzente, dezente Blau- und Grautöne, dazu ein warmer Orange-Ton als Kontrast – quasi der „Tech-Opa-Look“.
Trial and Error – die ehrliche Wahrheit
Was von außen vielleicht glatt aussieht, war in Wahrheit ein ziemliches Hin und Her.
Jede Idee musste getestet, angepasst und manchmal wieder verworfen werden.
Ein Muster zu grob, ein Schatten zu stark, ein Text zu schwach – und schon ging’s von vorn los.
Manchmal war es frustrierend, wenn etwas auf dem Papier großartig aussah, aber in WordPress plötzlich „irgendwie nicht passte“.
Aber genau das ist der Punkt: Perfektion entsteht durch Ausprobieren.
Und am Ende wächst man nicht an dem, was sofort klappt, sondern an dem, was erst nach dem dritten Versuch funktioniert.
Das Ergebnis: Technik trifft Persönlichkeit
Heute steht der Blog so da, wie ich ihn mir vorgestellt habe – modern, technisch, klar, aber mit Charakter.
Das Zahnrad-Logo, die Metalltexturen und der prägnante Schriftzug sind mehr als Dekoration – sie sind ein Stück meiner Handschrift.
Das Ganze fügt sich sauber in das Branding von Mike-Makes ein und funktioniert trotzdem eigenständig.
Vor allem aber: Es macht Spaß, wieder Neues zu schreiben und das Projekt weiter auszubauen.
Fazit: Ohne Umwege kein Fortschritt
Wenn ich aus diesem Prozess etwas gelernt habe, dann das: Trial and Error ist keine Zeitverschwendung, sondern der Weg zur eigenen Handschrift.
Man kann sich Tutorials anschauen, Vorlagen kopieren oder fertige Themes installieren – aber das eigene Gefühl, die eigene Optik, die entsteht nur durchs Tun.
Oder um es im Stil des Tech-Opas zu sagen:
„Manchmal muss man sich eben erst die Finger schmutzig machen, damit’s am Ende richtig glänzt.“






Testkommentar – wird später gelöscht.